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Die Kooperation als Instrument zum Schutz vor der Krise

Adrian Merklinger Adrian Merklinger

Das Corona-Virus trifft die Wirtschaft in einer bisher ungekannten Schnelligkeit und auf drastische Weise. Auf der einen Seite stehen Unternehmen, die mit harten und abrupten Umsatzeinbußen konfrontiert sind und einen steten Kampf gegen schwindende Liquidität, steigende Schulden und die Entlassung von Mitarbeitern führen (zum Beispiel Einzelhandel, Handwerksbetriebe). Auf der anderen Seite befinden sich Unternehmen, die mit voraussichtlich für begrenzte Zeit anhaltenden drastisch steigenden Nachfragen ihrer Produkte konfrontiert sind und sowohl in der Produktion als auch in der Logistik vor schwierigen Herausforderungen stehen (zum Beispiel Medizinbranche). Beide Gruppen sind gezwungen, schnell zu handeln und durch geeignete Maßnahmen einen Weg durch die derzeitige Krisen-Situation zu finden, die eine nachhaltige Unternehmensfortführung gewährleistet. Dabei haben beide Gruppen eines gemeinsam: Sie kämpfen gegen (derzeit) fehlende Strukturen in ihren Betrieben und müssen schnell ihre Geschäftsmodelle mehr oder weniger umfangreich anpassen, um „das Beste“ aus der derzeitigen Situation  zu machen.

Die Kooperation kann helfen!

Die herausragenden Vorteile einer Kooperation liegen darin, dass

  • bestehende Synergien zwischen Unternehmen genutzt
  • Ressourcen gebündelt
  • Know-How und Ideen ausgetauscht. sowie
  • Risiken verteilt und gemindert werden können.

Die vorgenannten Vorteile können sich Unternehmer nun in der derzeitigen Krisenlage zu Nutze machen, da sie gerade Aspekte betreffen, die mit Blick auf die vorstehend beschriebenen Unternehmenslagen dringend gebraucht werden. Nicht umsonst ist die Kooperation gerade bei Start-Ups oft ein probates Mittel, um Wachstum und Marktdurchdringung zu generieren, um überhaupt die Nachfrage bedienen zu können oder die Organisation und Verwaltung zu stärken. Das haben auch in diesen Zeiten der Krise bereits große Unternehmen erkannt – an dieser Stelle sei insbesondere auf die in den Medien nur zweitrangig beachtete Kooperation von McDonalds und ALDI hingewiesen, die eine Personalpartnerschaft eingegangen sind.

Dabei kommt der Kooperation als Kriseninstrument erheblich zu Gute, dass sie schuldrechtlich schnell vereinbart und aktiviert werden kann – eine gemeinsame formale Gesellschaftsgründung ist nicht erforderlich, auch wenn diese selbstredend bei erfolgreichen Kooperationen häufig als Ergebnis am Ende steht.

Unser 6 Punkte-Plan für Ihre Kooperationsbemühungen:

  1. Bedarf prüfen und Kooperationsfeld festlegen
  2. Mögliche Kooperationspartner identifizieren und gewinnen
  3. Zulässigkeit der Kooperation prüfen
  4. Rechtliche Rahmenbedingungen unter den Partnern klären
  5. Kooperationsinhalte und Kooperationsverträge verhandeln und fixieren
  6. Monitoring der Kooperation im laufenden Geschäft

Die Experten aus unseren Business-Units helfen Ihnen gerne, die Optionen einer Kooperation schnell zu prüfen und diese rechtssicher und zielführend auszugestalten. Wir bringen Sie gerne zusammen – kontaktieren Sie uns!

 

 

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