Maschinen- und Anlagenbau

Expats: Folgen der verschärften Einreise-Vorschriften in China

China gilt als einer der wichtigsten Märkte für Maschinen aus deutscher Produktion. Die Volksrepublik zählt zu den zentralen Einzelmärkten für Maschinen „Made in Germany“. Im Jahr 2020 gingen Maschinen und Anlagen im Wert von 18,1 Milliarden Euro in die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt.

Deutschlands Maschinenbauer beklagen nunmehr massive und teils geschäftsschädigende Probleme bei der Einreise nach China. Aufgrund der Corona-Pandemie hat die Volksrepublik ihre Einreisebedingungen seit Jahresbeginn so verschärft, dass es kaum noch möglich ist, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Unternehmen zu entsenden. So ist die für eine Einreise notwendige offizielle ministerielle Einladung kaum mehr erhältlich. Selbst wenn eine Einreise doch realisiert werden kann, erschweren strenge Quarantänevorgaben, die für jede Region neu gelten, die Durchführung wichtiger Arbeiten. Maschinenbauer können nicht mehr oder nur mit erheblichen Verzögerungen Anlagen in den Unternehmen aufbauen und in Betrieb nehmen. Zudem kann aufgrund der neuen Beschränkungen kein Personal für Reparatur- oder Wartungsarbeiten zu den Kunden geschickt werden. Der Branchenverband VDMA kritisiert die genannten Umstände und beklagt die damit einhergehenden Auswirkungen auf die deutschen Unternehmen. 

Praxishinweis

Bei der Entsendung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ins Ausland sind Unternehmen angehalten, die Reisen frühzeitig und umfassend anzumelden. Warth & Klein Grant Thornton unterstützt mit seinem internationalen Grant Thornton Netzwerk Unternehmen und Beschäftigte in allen Angelegenheiten rund um die Mitarbeiterentsendung. Bei Fragen zu Einkommensversteuerung, Registrierungsprozessen oder präventiven administrativen Vorkehrungen unterstützen und beraten wir vollumfassend. Zudem halten wir Sie bei Bedarf über die aktuellen und künftigen VDMA – Richtlinien und Vorgaben auf dem Laufenden, die Ihr Unternehmen betreffen. Sprechen Sie uns an!