Kompaktseminar Umsatzsteuer 2017

Spannende Themen - begeisterte Teilnehmer

Ulrike Slotty-Harms Ulrike Slotty-Harms

Wie wird eine rückwirkende Rechnungskorrektur durchgeführt? Welche Anforderungen stellt die Finanzverwaltung an die Anerkennung einer Personengesellschaft als Organgesellschaft? Worauf kommt es bei einem steuerlichen Compliance Management System an?

Dies waren nur drei Fragestellungen, die bei unserem Kompaktseminar am 14. September 2017 diskutiert wurden. Im Mittelpunkt der Veranstaltung im Düsseldorfer Büro stand mit der Umsatzsteuer eine Abgabe, die an Komplexität inzwischen kaum noch zu übertreffen ist. Ob national oder international - Praktiker müssen eine Fülle von Details im Auge behalten, um den Vorsteuerabzug zu sichern und Probleme mit dem Finanzamt zu vermeiden. Unsere Expertinnen Kirsten Krogoll, Ulrike Slotty-Harms und Katrin Strunk informierten rund 50 Teilnehmer in prägnanten Vorträgen über die wichtigsten Entwicklungen aus Finanzverwaltung, Rechtsprechung und Beratung in diesem Jahr. Eine Auswahl der Themen: Praxisfragen zur rückwirkenden Rechnungsberichtigung Aktuelles zur Steuerfreiheit innergemeinschaftlicher Lieferungen Konsignationslager: Auswirkungen auf die Praxis Das BMF-Schreiben zur umsatzsteuerlichen Organschaft Das Tax Compliance Management System in der Umsatzsteuer

Die einzelnen Sachverhalte wurden anhand von Praxisfällen vorgestellt und erläutert. Handlungsempfehlungen sowie Formulierungshilfen und Prüfschemata für ausgewählte Fälle verdeutlichten die Fokussierung auf den praktischen Nutzwert für den Anwender. Schon während der Vorträge zeigten zahlreiche Fragen zu Einzelheiten bezüglich der Anforderungen an eine ordnungsgemäße Rechnung bzw. zur rückwirkenden Rechnungskorrektur eindrucksvoll: Auch bei alltäglichen Vorgängen sind in umsatzsteuerlicher Hinsicht zahlreiche Fallstricke zu vermeiden. <p>

Besondere Aufmerksamkeit erfuhr in diesem Jahr das Thema Tax Compliance Management System (TCMS), dessen große Praxisrelevanz der Bundesgerichtshof in einer aktuellen Entscheidung nachdrücklich unterstrichen hat. Katrin Strunk erläuterte die Voraussetzungen eines TCMS und stellte unseren Ansatz zur Implementierung eines entsprechenden Systems für umsatzsteuerliche Zwecke bei Mandanten vor. <p>

Das abschließende Mittagessen nutzten die Teilnehmer ausgiebig, um mit den Referentinnen zu diskutieren und ihre Fragestellungen zu vertiefen.

Fazit

„Wir haben überaus positive Rückmeldungen zu dem Seminar erhalten“ freut sich Ulrike Slotty-Harms: „Einige Teilnehmer haben vergleichbare Fälle auch gerade auf dem Schreibtisch oder müssen sich mit den behandelten Verwaltungsmeinungen auseinandersetzen. Das zeigt, dass wir die richtigen Themen ausgewählt haben. Warth & Klein Grant Thornton konnte sich einmal mehr als kompetenter Ansprechpartner zu allen Fragen rund um die Umsatzsteuer präsentieren. Eine Fortsetzung der Veranstaltungsreihe im kommenden Jahr ist fest eingeplant.“