Interview mit Anna Mohr

Optimaler Berufseinstieg mit unserer Tax Academy

Anna MohrNach ihrem Studium mit Fachrichtung Wirtschaftsrecht stieg Anna Mohr im Jahre 2014 bei Warth & Klein Grant Thornton als Consultant ein. In der Steuerabteilung am Standort Düsseldorf setzt Sie sich mit vielfältigen Fragestellungen aus den Bereichen Ertragsteuer und Umsatzsteuer auseinander.

Sie sind seit gut eineinhalb Jahren bei Warth & Klein Grant Thornton. Inwiefern hat Ihnen die Tax Academy den Einstieg erleichtert?

Anna Mohr: Die Tax Academy ist eine sinnvolle Einstiegshilfe für Berufsanfänger in der Steuerabteilung. Das Steuerrecht ist ja bekanntlich keine einfache Kost und da wir bei Warth & Klein Grant Thornton von Anfang an in die Mandatsarbeit eingebunden sind, ist eine solide steuerliche Basis unverzichtbar, um diese Projekte zuverlässig bearbeiten zu können. Die komplexen Zusammenhänge insbesondere des Unternehmenssteuerrechts können an der Universität, trotz aller Bemühungen um praxisnahes Lehren, nicht immer vermittelt werden. Hier hat mir die Tax Academy ein besseres Verständnis für die größeren Zusammenhänge des Steuerrechts vermittelt.

Wie sehen die Inhalte der Tax Academy aus?

Anna Mohr: Das Programm umfasst vier Präsenzmodule mit den folgenden Themengebieten: Bilanzsteuerrecht, Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Umsatzsteuer, Abgabenordnung. Daran schließen sich im 14-tägigen Rhythmus Webinare an. Der Abschluss eines Moduls erfolgt dann mittels Klausur ebenfalls im Büro. Aus meiner Sicht bietet die Tax Academy genau die richtige Mischung aus der Vermittlung von Grundlagenwissen und spezifischen Problemstellungen.

Die Professoren lehren an renommierten Hochschulen. Was haben Sie von diesen lernen können?

Anna Mohr: Warth & Klein Grant Thornton konnte sehr gute Dozenten für die Tax Academy gewinnen. Wir profitieren von enormem Fachwissen und ihrer jahrelangen Erfahrung sowie praxisnahen Fallgestaltungen und assoziativen Querverbindungen zu anderen Steuergebieten, was das Lösen von übergreifenden Problemstellungen erleichtert.

Klingt ja fast wie ein „internes Master-Programm“?

Anna Mohr: Stimmt, da fehlt nur noch der Titel. Da wir auch fleißig Klausuren schreiben, kann dieser Eindruck leicht entstehen.

Und nebenbei eine gute Vorbereitung auf das Steuerberater-Examen?

Anna Mohr: Soweit ich das beurteilen kann, durchaus. Die Mischung aus detailliertem steuerlichen Fachwissen und Problemlösungskompetenz ist es ja gerade, was in dieser Prüfung abgefragt wird. Ein positiver Nebeneffekt ist meines Erachtens der humorvolle Umgang der Dozenten mit dem Steuerrecht. Sie geben uns das Gefühl, dass trotz der enormen Komplexität der Materie überall nur mit dem sprichwörtlichen Wasser gekocht wird. Dies ist gerade im Hinblick auf die Prüfungssituation ein nicht zu unterschätzender psychologischer Vorteil.

Sind die akademischen Inhalte auf den Bedarf in der Praxis zugeschnitten?

Anna Mohr: Auf meinem Schreibtisch liegen vor allem Projekte aus dem Bereich mittelständischer Unternehmen aus dem In- und Ausland. Viele Mandanten sind inländische Organschaften, teils eingebunden in internationale Konzerne oder schlicht Unternehmungen mit globalem Geschäftsmodell. Häufig stellt sich die Frage „Geht das steuerlich überhaupt? Und wenn ja – wie?“. Dabei stelle ich fest, dass mir einige der behandelten Spezialfälle immer wieder in dieser oder abgewandelter Form begegnen. Da ist es ein gutes Gefühl, wenn man das Handwerkzeug erlernt hat und in der Lage ist, auch bei Abwandlungen eine zielführende Lösung zu entwickeln.

Macht diese Art zu Lernen mehr Spaß als an der Uni?

Anna Mohr: Aus meiner Sicht durchaus. Es kommt natürlich immer auf den Lerntyp an, aber diese moderne Art zu lernen finde ich persönlich spannend und zielführend. Hilfreich ist dabei auch, dass wir neben den Webinaren auch Fragen zur eigenverantwortlichen Vor- und Nachbereitung zugeschickt bekommen.

Wie ist es, in diesem Rahmen Steuer-Kollegen aus anderen Standorten und Teams kennen zu lernen und sich mit diesen auszutauschen?

Anna Mohr: Das Networking ist ein großer Pluspunkt der Tax Academy. Wir erhalten ja auch Aufgabenstellungen, die zwischen den Modulen zu erfüllen sind. Neben der Wissensvermittlung knüpfen wir also auch Kontakte - ein klarer Vorteil, wenn es beispielsweise um standortübergreifende Projekte geht. Networking ist natürlich gerade in der heutigen Zeit immens wichtig. Schließlich ist es immer angenehmer, bei Fragen einen Kollegen anzurufen, den man schon kennt.

Wie würden Sie Ihre Lernkurve seit Ihrem Einstieg beschreiben?

Anna Mohr: Auf alle Fälle hat sich mein Verständnis für das Steuerrecht im Vergleich zur Universität enorm weiterentwickelt. Vorgänge wie die Betriebsprüfung verlieren ihren vermeintlichen Schrecken und man gewinnt eine gewisse Routine im Umgang mit Mandanten. Dies empfinde ich als überaus positiv. Zugleich ist für die persönliche Entwicklung immer auch das Team ausschlaggebend. Was mich betrifft, so kann ich nur sagen, dass ich das Glück habe, in einem großartigen Team arbeiten zu dürfen. Jeder ist für jeden ansprechbar und wir finden auch bei komplexen Fragestellungen gemeinsame Lösungen.

Vielen Dank für das Interview