Der Berufseinstieg bei uns

„Schnell Verantwortung übernehmen“

Matthias Holz ist nach seinem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Jade-Hochschule in Wilhelmshaven im Dezember 2013 bei Warth & Klein Grant Thornton eingestiegen. Er ist in unserem Geschäftsbereich Wirtschaftsprüfung tätig und betreut als Prüfungsleiter schwerpunktmäßig Unternehmen aus den Bereichen Software-Entwicklung, Automotive, Einzelhandel und Elektrotechnik. Im Interview spricht er über den Berufseinstieg bei uns.

Herr Holz, Sie sind jetzt drei Jahre bei Warth & Klein Grant Thornton. Wie war denn Ihr Berufseinstieg?

Matthias Holz: Ich kann meinen Start ins Berufsleben nur als gelungen bezeichnen. Ich habe bei Warth & Klein Grant Thornton ein tolles Team vorgefunden, das mir den Einstieg und die Einarbeitung so leicht wie möglich gemacht hat. Für mich war es eine faszinierende Erfahrung, quasi vom ersten Tag an viel Verantwortung zu übernehmen und neben den fachlichen Fähigkeiten auch die Soft-Skills weiterzuentwickeln. Rückblickend kann ich sagen: Das Training-on-the-job, die hausinternen Schulungen sowie ein Secondment in England haben meine persönliche Entwicklung positiv geprägt.

Was war Ihr erster „Berührungspunkt“ mit dem Thema Wirtschaftsprüfung? Was bedeutet es für Sie, in diesem Bereich tätig zu sein?

Matthias Holz: Meine ersten Erfahrungen habe ich im Rahmen eins Praktikums bei einer anderen mittelständischen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gesammelt. Dort habe ich mich dafür entschieden, den Berufsweg des Wirtschaftsprüfers einzuschlagen. Dafür war ich bereit, auf eine zusätzliche Qualifikation mit einem Masterstudium zu verzichten.

Wirtschaftsprüfung bedeutet für mich vor allem die Möglichkeit, mich schnell zu entwickeln und Verantwortung für Mandanten, Kollegen und das Unternehmen zu übernehmen. Was mich an meiner Tätigkeit in der Abschlussprüfung besonders begeistert ist, dass man bereits als Einsteiger profunde und vielfältige Einblicke in die Strukturen von Unternehmen verschiedenster Branchen erhält. Dazu gehört auch, dass man mit den unterschiedlichsten Persönlichkeiten - vom Lagermitarbeiter bis zum Geschäftsführer - zusammenarbeiten darf. Welcher Beruf bietet schon derartige Möglichkeiten?

Hat Ihnen unser Patenprogramm den Einstieg erleichtert?

Matthias Holz: Auf alle Fälle. Wobei das Patenprogramm bei Warth & Klein Grant Thornton ja nur eine unserer „Einstiegshilfen“ unter zahlreichen Angeboten ist. Es ist gut zu wissen, dass man einen persönlichen Ansprechpartner hat, mit dem man nicht nur fachliche Fragen, sondern auch persönliche Anliegen besprechen kann, und zwar unabhängig vom Vorgesetzten. Weiterhin ist es hilfreich, Kolleginnen und Kollegen verschiedener Karrierestufen im Rahmen von Patentreffen kennenzulernen, um auf diese Weise ein persönliches Netzwerk knüpfen zu können.

Mit welchen Trainingsmaßnahmen werden Sie auf Ihre Tätigkeit in der Jahresabschlussprüfung vorbereitet?

Matthias Holz: Warth & Klein Grant Thornton bietet hier ein mehrjähriges Trainingsprogramm an. In jedem Jahr werden ausgewählte Prüfungsbereiche innerhalb von mehrtägigen Veranstaltungen aufbereitet und durch interne wie externe Dozenten vermittelt. Abgerundet wird die Vorbereitung durch Schulungen zu Soft-Skills wie Kommunikation, Selbst –und Zeitrmanagement sowie Sprachkursen. Und dann ist da ja noch das Training on the job. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man in der täglichen Arbeit die größten Wissenszuwächse erzielt. Sehr hilfreich finde ich in diesem Zusammenhang, dass jungen Prüfungsassistenten für jedes Mandat ein fachlicher Ansprechpartner zur Verfügung steht, der Problemstellungen erläutert und zur Lösung beiträgt.

Sie waren auch schon international tätig. Beschreiben Sie doch mal Ihre Erfahrungen.

Matthias Holz: Mein Secondment in Birmingham habe ich als große Bereicherung empfunden. Während eines Mandats, das wir gemeinsam mit den Kollegen von GT-UK betreuen, erhielt ich das Angebot, für drei Monate „reguläres“ Mitglied des englischen Prüfungsteams am Standort Birmingham zu werden. Dies wurde mir durch schnelle und unbürokratische Unterstützung der Vorgesetzten und der Personalabteilungen auf beiden Seiten ermöglicht. Die Kollegen auf der Insel haben mich bei der Integration tatkräftig unterstützt, sodass mir die Eingliederung leicht gefallen ist.

Was machen Sie zurzeit? Was begeistert Sie daran?

Matthias Holz: Als Prüfungsleiter betreue ich derzeit Unternehmen aus diversen Branchen. Das bedeutet: Ich übernehme eigenverantwortlich die Prüfungsplanung und -durchführung sowie die Berichterstattung unter Anleitung des zuständigen Wirtschaftsprüfers. Außerdem stehe ich Mandanten bei organisatorischen und fachlichen Fragen als Ansprechpartner zur Seite. Und nicht zu vergessen: Ich unterstütze die anderen auf dem Mandat tätigen Kolleginnen und Kollegen bei ihren Prüfungstätigkeiten und führe Reviews durch, um unsere hohen Qualitätsstandards sicherzustellen. Was mich immer wieder aufs Neue begeistert: Der Kontakt zu gestandenen Unternehmerpersönlichkeiten und Managern fördert die eigene Entwicklung und die Erweiterung des persönlichen Netzwerks.

Wie bringen Sie die Vorbereitung auf das Steuerberater-Examen und Ihre berufliche Tätigkeit unter einen Hut? Wie werden Sie von Warth & Klein Grant Thornton gefördert?

Matthias Holz: Es ist schon eine große Herausforderung, in einem fordernden Job tätig zu sein und sich gleichzeitig auf das überaus anspruchsvolle Steuerberaterexamen vorzubereiten. Was Letzteres angeht, habe ich mich für einen Wochenendkurs mit Präsenz am Freitagabend und am Samstag entschieden. Wobei der Lernstoff im Verlauf der Woche natürlich nachgearbeitet werden muss. Es ist wichtig, sich Freiräume zu schaffen, damit die Balance zwischen Familie, Beruf und Examen gelingt. Warth & Klein unterstützt in dieser Hinsicht mit flexiblen Arbeitszeiten, einer Freistellung zur Examensvorbereitung sowie mit einem finanziellen Zuschuss.

Welche persönliche Eigenschaft hilft Ihnen am meisten?

Matthias Holz: Da würde ich meine Kommunikationsstärke und meine Empathie nennen. Beide sind meines Erachtens für den Beruf des Wirtschaftsprüfers unabdingbar. Wichtig sind außerdem eine schnelle Auffassungsgabe sowie die Fähigkeit zum logischen und analytischen Denken.

Was sind Ihre Ziele?

Matthias Holz: Zunächst einmal möchte ich die Voraussetzungen für eine langfristige Karriere in der Wirtschaftsprüfung schaffen. Das bedeutet, dass ich zunächst das Steuerberater-Examen und nachfolgend das Wirtschaftsprüfer-Examen ablege. Darüber hinaus möchte ich eigene Prüfungsmandate aufbauen und mich an der Akquise von neuen Mandaten beteiligen, um gemeinsam mit Warth & Klein Grant Thornton auf Wachstumskurs zu bleiben.