Investmentbesteuerung reformiert

Worauf sich Fonds und Anleger jetzt einstellen sollten

Dr. Claudia Klümpen-Neusel Dr. Claudia Klümpen-Neusel

Die Halbwertszeit deutscher Gesetze verkürzt sich nicht nur im Bereich der Erbschaftsteuer zunehmend. Auch das Investmentsteuergesetz hat in den vergangenen Jahren einige Änderungen über sich ergehen lassen müssen. Seit der letzten Anpassung durch das AIFM-Steueranpassungsgesetz vom 24. Dezember 2013 schwelte es bereits wieder in den zuständigen Gremien, sodass schon im Juli 2015 erste Diskussionsentwürfe zu einer grundlegenden Reform des Investmentsteuergesetzes veröffentlicht wurden. Nachdem der Bundestag im Juni 2016 in zweiter und dritter Lesung den aktuellen Gesetzesentwurf verabschiedet hatte, erteilte am 8. Juli 2016 nun ebenso der Bundesrat seine Zustimmung zum neuen Investmentsteuerreformgesetz.

Eine wichtige Neuerung lautet: Das Gesetz fingiert die Veräußerung aller vor 2018 angeschafften Investmentfondsanteile zum 31. Dezember 2017 und die Neuanschaffung derselben zum 1. Januar 2018. Ein daraus resultierender Veräußerungsgewinn ist bei der späteren Veräußerung der Anteile zu versteuern. Anleger und Fondsmanager sollten sich darauf schon jetzt einstellen. Über diese und weitere Änderungen für Investmentfonds und Spezialinvestmentfonds informieren wir Sie im folgenden PDF.

Investmentsteuergesetz verabschiedet
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