Gemeinnützige Unternehmen

Mit Sanierungs-Know-how durch die Krise

Der Beitrag wurde verfasst von Andreas Lau, Geschäftsführer von HANSE Interim.

Sozialkonzerne sind Unternehmen, die sich für das Wohlbefinden von sozial benachteiligten Menschen einsetzen - sie organisieren Arbeitsplätze für körperlich und geistig beeinträchtigte Menschen, rufen Mutter-Kind-Heime ins Leben, betreuen schwer erziehbare Jugendliche usw.

Um die Durchführung der wichtigen sozialen Aufträge für die Zukunft zu sichern, ist die Umsetzung von betriebswirtschaftlich notwendigen Prozessen und Instrumenten sowie eine kostendeckende Unternehmensführung zwingend erforderlich. Dazu gehören beispielsweise

  • Budgeteinhaltung bzw. Verlustvermeidung,
  • fachlich gut ausgebildete Mitarbeiter,
  • reibungslose Kommunikation zwischen Vorgesetzten und Arbeitnehmern,
  • effiziente Abläufe.

Denn: Kommt es erst einmal zu Mängeln in der Dienstleistung droht ein Reputationsverlust in der Öffentlichkeit. Deshalb ist es wichtig, Probleme innerhalb des Unternehmens frühzeitig zu erkennen und zu lösen.

In diesen Fällen kann die langjährige Erfahrung und das Know-how von externen Experten, wie zum Beispiel Interim Managern mit umfangreicher Restrukturierungserfahrung von großem Nutzen sein.

Diese analysieren und verbessern gezielt die Problemfelder der internen Prozesse – beginnend mit der Kosten- und Leistungsrechnung bis zur Optimierung der Personalplanung. Darauf aufbauend erfolgt die Umsetzung der neu zu implementierenden, effizienten Prozesse und der notwendigen Controlling-Systeme.

Die Budgetierung vieler gemeinnütziger Unternehmen durch Gemeinden, Städte, und Länder setzt diese unter Kostendruck. Der Interim Manager kann den Kostendruck managen bzw. neue, nachweisbar erreichbare Ziele (Benchmarks) setzen.

Dazu zählt beispielsweise auch die Optimierung von Berichtswegen durch Einführung einer Personalführung, die dann die entsprechenden adäquaten Ziele und Maßnahmen definiert und umsetzt. Ein restrukturierungserfahrener Interim Manager mit Erfahrung kann diesbezüglich auf entsprechende Erfahrungen in anderen Branchen verweisen. Dadurch kann er Führungskräfte mitnehmen oder sogar begeistern, dies ebenfalls als ihre Aufgabe zu sehen und täglich umzusetzen.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass ein Interim Manager...

  • Erfahrung im Umgang mit Banken, Wirtschaftsprüfern und Unternehmensberatern hat, um in der Krisensituation den „richtigen Ton“ zu treffen und zielorientiert zu managen,
  • intern die richtigen Schwerpunkte setzen kann,
  • bessere Kontakte zu neutralen, vielleicht auch branchenfremden Know-how Trägern, wie etwa Experten für ERP-Software hat,
  • und schließlich Erfahrung mit Gewerkschaften vor allem im Aushandeln von Sanierungs-/Restrukturierungs- und Tarifverträgen hat.

Fazit

Ein Interim Manager kann Transparenz schaffen und die wirtschaftliche Steuerung der Einrichtung optimieren. Das Reporting gegenüber Trägern und Banken gewinnt somit signifikant an Nachvollziehbarkeit und erleichtert die wirtschaftlich sinnvolle Realisierung sozialer Notwendigkeiten.

Praxishinweis

HANSE Interim Management ist ein Kooperationsunternehmen von Warth & Klein Grant Thornton und berät seit vielen Jahren Unternehmen in Engpasssituationen. Gerne stehen wir Ihnen zu vergleichbaren Fragestellungen im Bereich der öffentlichen Verwaltung als Ansprechpartner zur Verfügung.

 

 

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