COVID-19

Auswirkungen auf den öffentlichen Sektor

Corona ist zweifellos ein Treiber der Digitalisierung. Auch in der öffentlichen Hand wurden Projekte durch verstärktes Remote-Arbeiten und veränderte Kommunikation schneller umgesetzt. Unser Experte Toni Wegner-Schwenck erläutert die Einzelheiten und zeigt auf, wie wir Sie bei Digitalisierungs-Projekten unterstützen können.

Die COVID-19 Pandemie, die vor mehr als einem Jahr über die Welt hereinbrach, traf Unternehmen wie auch die Non-Profit Organisationen unvorbereitet und stellte diese vor neuen Herausforderungen. Kaum eine Branche, die nicht von Ihrer bisherigen Arbeitsweise, Prozessen und Strategien in Zeiten der Pandemie abweichen oder kurzfristig auf die neuen Anforderungen reagieren musste.

Die Homeoffice-Regelung, das Verbot von Präsenz-Veranstaltungen oder aber auch die interne Kommunikation hat das ein oder andere Projekt – auch zur Digitalisierung – priorisiert und deren rapide Umsetzung gefördert. Angefangen von der Bereitstellung der Bürotechnik für das Homeoffice, die Umstellung auf IP-Telefonie, Zugriff auf die Infrastruktur von außen, Einführung von Kollaboration-Software für die eigene Kommunikation, Digitalisierung der Finanzprozesse oder aber auch die Einführung gänzlich neuer Hard- und Softwarelösungen.

Insbesondere im öffentlichen Sektor, wo über finanzielle Mittel nicht frei verfügt werden kann und Ausschreibungen oder Vergleichsangebote die schnelle Umsetzung von notwendigen strukturellen oder organisatorischen Anpassungen behindern, wurden alle Möglichkeiten genutzt, möglichst schnell und flexibel auf die neuen Anforderungen zu reagieren. Präsenz-Veranstaltungen wurden kurzerhand in Onlineveranstaltungen, Podcasts oder interaktive Webinare umgestaltet und im gleichen Rahmen die technischen Gegebenheiten für einen derartigen Umstieg geschaffen. Somit konnte der Adressatenkreis erhöht und dem Wegfall einer geplanten Einnahme positiv entgegengewirkt werden. Die bisher papierhaft gebundenen Prozesse oder Vorgänge wurden, sofern möglich digitalisiert oder deren bisherige Umsetzung erweitert, damit die Bereitstellung von Dienstleistungen auch während der Pandemie weitestgehend online möglich war. Durch beispielsweise die kürzeren Vorbereitungszeiten für eine Onlineveranstaltung sowie die dadurch möglichen höheren Teilnehmerzahlen, konnten die anfänglichen Investitionsausgaben kurzerhand amortisiert werden. Diese schnelle Reaktion in der Umstellung der Prozesse sowie die Reduktion von Medienbrüchen innerhalb der Prozesse führte zum Umdenken der ursprünglichen Arbeitsweise im öffentlichen Sektor.

Neben den – auch durch die Digitalisierung von Leistungen – erforderlichen Erweiterungen der IT-Infrastruktur sowie den Einstieg in eine neue Arbeits- und Sichtweise der Leistungserbringung und -bereitstellung kann die COVID-19 Pandemie somit als ein Treiber für die Digitalisierung gesehen werden. Der Einstieg ist für die meisten geschafft, die anfängliche Zurückhaltung überwunden und neue Visionen oder Strategien entstanden, die es gilt, weiter zu verfolgen oder voranzutreiben, um einen möglichen weiteren Lock-Down aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten gelassen entgegen zu sehen.

Praxishinweis

Stehen Sie gerade vor der Entscheidung, ein komplexes Digitalisierung-Projekt zu beginnen? Benötigen Sie Unterstützung bei der inhaltlichen Vorbereitung, Erweiterung eines Digitalisierungsvorhabens oder in den Vorbereitungen eines Solchen? Suchen Sie einen Projektsteuerer, der die öffentlichen Rahmenbedingungen kennt und Sie in der Umsetzung zielführend begleiten und unterstützen kann? Sprechen Sie uns jederzeit an. Wir beraten Sie gerne und entwickeln mit Ihnen gemeinsam einen auf Ihre Anforderungen zugeschnittenen Ansatz.

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