Die günstigste Art der Finanzierung für ein Unternehmen ist die Freisetzung von überschüssiger Liquidität im Working Capital

Im anglo-amerikanischen Raum gibt es eine bekannte Redewendung: „Turnover is VANITY, profit is SANITY, cash is REALITY“. Frei übersetzt lautet das Zitat: „Umsätze fördern die Eitelkeit, Gewinne die Vernunft, aber Liquidität ist die Realität“.

Die günstigste Art der Finanzierung für ein Unternehmen ist die Freisetzung von überschüssiger Liquidität im Working Capital. Entscheidungsträger stehen daher heute zunehmend in der Verantwortung, die Working Capital Performance zu optimieren. Dies kann in Anbetracht der Wachstumsagenda eines Unternehmens, geplanter Investitionen, dem Ausbau grenzüberschreitender Aktivitäten oder M&A-Transaktionen jedoch eine extrem schwierig zu meisternde Herausforderung sein.

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Ein häufig diskutiertes Thema ist dabei die Vielzahl an Instrumenten zur Working Capital Finanzierung (Kontokorrent, Factoring, Reverse Factoring, Borrowing Base-Kredite u.a.) als ein Baustein zur Deckung des strukturellen Finanzierungsbedarfs. Auch gilt es, ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie der Druck auf die Konditionen und Zahlungsbedingungen von Kunden und Lieferanten gesteuert werden kann. Dies gilt umso mehr, da diese oft selbst durch die Hebung von Liquiditätspotenzialen im Working Capital getrieben sind. Sich diesen Herausforderungen erfolgreich zu stellen erfordert interne Prozesse, eine Organisationsstruktur und Kontrollmechanismen, die klar auf ein effizientes Working Capital Management ausgerichtet sind.

Liquidität freisetzen, Wachstum ermöglichen

Einer der gängigsten Gründe, warum Unternehmen die Vorteile von Initiativen im Working Capital-Bereich nicht nachhaltig aufrechterhalten können, ist die oftmals auf kurzfristigen Erfolg ausgerichtete Natur der Maßnahmen und der Fokus auf Prozesselemente ausschließlich unter Kontrolle des Finanzbereichs wie etwa die Faktura. Damit werden dann oftmals nur Symptome behandelt, nicht aber die Ursachen des Problems erkannt und behoben.

In vielen Fällen hat Warth & Klein Grant Thornton Liquiditätspotenziale durch die Freisetzung von Working Capital identifiziert und gehoben, die bei ca. 10%-20% des gesamten Working Capital bzw. ca. 5% des jährlichen Umsatzes lagen.

Die Realisierung von Verbesserungen in dieser Größenordnung setzt einen Projektansatz voraus, der über einzelne Elemente und Abläufe im Finanz- bzw. Rechnungswesen hinausgeht. Die Qualität und Angemessenheit der Geschäftsbedingungen oder Maßnahmen der internen „Selbsthilfe“ durch verbesserte Prozesse und Kontrollen sind hier zentrale Aspekte. Das breite operative und finanzielle Know how in unserem Team ermöglicht es uns darüber hinaus aber auch, die Gesamtheit eines Unternehmens über alle Geschäftsbereiche hinweg zu analysieren und zu steuern. Denn Vertrieb, Einkauf, Produktion und Logistik spielen eine gleichermaßen wichtige Rolle bei der Optimierung des Working Capital.

Unser bewährter Projektansatz stellt eine zügige Identifikation und Quantifizierung von Potenzialen sicher. Mögliche Verbesserungen werden durch uns basierend auf dem erwarteten Werteffekt und dem Zeitbedarf zur Umsetzung priorisiert und in enger Abstimmung mit dem Management und beteiligten Mitarbeitern umgesetzt.

Nutzen Sie unsere Working Capital Management-Expertise in den folgenden Bereichen:

  • Working Capital Quick Check
  • Cash Flow-Prognosen
  • Cash Flow-Verlustanalyse
  • Exit readiness-Gestaltung
  • Vorratsmanagement (Forecast to Fulfil)
  • Forderungsmanagement (Order to Cash)
  • Verbindlichkeitenmanagement (Procure to Pay)