Rang 8 im weltweiten Technologie-Vergleich – Andere Industrienationen bauen schneller aus

Düsseldorf, 21. Oktober 2015

Deutschland muss mehr ins Digitale investieren. Im Länderranking der Breitband-Versorgung erreicht Deutschland nur Platz 8 – mit weitem Abstand nach der Schweiz, den Niederlanden und Frankreich. Das zeigt eine Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Warth & Klein Grant Thornton in 60 Volkswirtschaften weltweit. Mit dem Breitband-Pionier Südkorea auf Platz 5 kann sich nur ein Land ausserhalb Westeuropas unter den Spitzenplätzen beim schnellen Netz behaupten. Die Basiswerte werden vom Partner Economist Research Unit ermittelt.

„Die Digitalisierung gilt als eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben für schnell wachsende Unternehmen“, sagt Prof. Klaus-Günter Klein, Vorstand von Warth & Klein Grant Thornton: „Je mehr Deutschland in IT und schnelle Netze investiert, desto besser kann sich der Standort im internationalen Wettbewerb behaupten.“

Deutschland bei Breitband noch nicht weit

Deutschland bei Breitband noch nicht weit Positionierung im internationalen Vergleich unter 60 Volkswirtschaften.
Indexwerte: 100 = Schweiz (47 Abonnements für feste Breitband-Anschlüsse je 100 Einwohner).
Quelle: Warth & Klein Grant Thornton

Mehr Tempo beim Ausbau möglich

Positionierung im internationalen Vergleich der 7 führenden Industrienationen (G7).
Indexwerte: 100 = Kenia (größter jährlicher Zuwachs bei Breitband-Abonnements unter 60 Volkswirtschaften).
Quelle: Warth & Klein Grant Thornton

Positionierung im internationalen Vergleich der 7 führenden Industrienationen (G7).

Beim Wachstum der Breitband-Versorgung könnte Deutschland ebenfalls noch zulegen. Im Vergleich zu anderen Industrienationen ist der Zuwachs bei den Breitband-Abonnements nur unteres Mittelfeld, liegt aber immerhin vor den USA. In Europa zeigen Großbritannien und Frankreich deutlich mehr Dynamik.

„In Großbritannien haben sich vor allem die Finanzdienstleister inzwischen komplett auf digital umgestellt“, sagt Klaus-Günter Klein: „Wir werden auch in Deutschland ein weiteres starkes Wachstum bei den IT-Ausgaben sehen, wenn sich in den kommenden Jahren auch die hierzulande starke verarbeitende Industrie stärker digitalisiert.“