Checkliste

10 Tipps für Mittel- und Osteuropa

Günter Spielmann Günter Spielmann

1. Information: Klären Sie neben allgemeinen Informationen auch Details und ziehen Sie Rückschlüsse, wie gut die Zielregion für Sie geeignet ist.

2. Erfahrungsaustausch: Kontaktieren Sie andere Unternehmen, die am geplanten Standort bereits Erfahrungen gesammelt haben.

3. Konkrete Vorbereitung: Beachten Sie die Anforderungen an die Unterlagen, die Sie beibringen müssen, genau. Jede Rückfrage verzögert die Bearbeitung.

4. Netzwerk aufbauen: Investieren Sie in gute Beziehungen zu lokalen Behörden (auch zu den Steuerbehörden).

5. Rechtssicherheit: Kämpfen Sie, wenn nötig auch vor Gericht, um Ihr „gutes Recht“. Die Rechtssicherheit ist ein wesentlicher, nicht zu unterschätzender Standortfaktor.

6. Interkulturelle Aspekte: Befassen Sie sich bereits bei der Standortwahl mit den Mentalitätsunterschieden. Damit stellen Sie die Weichen für eine gute Zusammenarbeit.

7. EU-Standards: Bedenken Sie, dass gesamteuropäische Normen und EU-Richtlinien nicht überall gelten.

8. Steuern: Steuersätze alleine haben wenig Aussagekraft. Entscheidend ist die Steuerbemessungsgrundlage, bei der die steuerliche Abzugsfähigkeit von Betriebsausgaben, die Höhe der Abschreibungen etc. eine Rolle spielen.

9. Förderungen: Nutzen Sie Steuervergünstigungen und EU-Fördermaßnahmen.

10. Mitarbeiterauswahl: Für eine gute Zusammenarbeit zwischen dem deutschen Unternehmen und der Auslandstochter müssen die Mitarbeiter auf beiden Seiten gut vorbereitet werden. Prüfen Sie die Angaben der Mitarbeiter.