Aktuelle Themen im Überblick

Angaben müssen bis zum 1. Oktober vorliegen Jetzt auf das neue Transparenzregister reagieren
Das gänzlich neu gefasste Geldwäschegesetz (GwG) sieht unter anderem eine Stärkung des risikobasierten Ansatzes sowie eine Harmonisierung der Bußgeldbewehrung bei Verstößen gegen geldwäscherechtliche Pflichten vor. Eine wesentliche Neuerung für Unternehmen ist das geplante „Transparenzregister“. Dieses Register gewann nach der Diskussion um Briefkastenfirmen und die „Panama Papers“ an Bedeutung und ist einer der zentralen Punkte im Gesetzentwurf. Es könnte zu einem Instrument für eine bislang nicht gekannte Publizität der Beteiligungsverhältnisse in Unternehmen werden. So besteht die Gefahr, dass gerade im Mittelstand bewährte Gestaltungen wie die Treuhandbeteiligung in Zukunft veröffentlicht werden müssen. Die neuen Regelungen sind am 26. Juni 2017 in Kraft getreten, sodass bei dem geplanten Register nunmehr konkreter Handlungsbedarf besteht. Die §§ 18 – 26 GwG enthalten die Regelungen zum neuen sogenannten Transparenzregister. Nach der Neuregelung werden juristische Personen des Privatrechts und rechts fähige Personengesellschaften („Vereinigungen“ im Sinne des GwG), Trusts, Treuhänder und Stiftungen verpflichtet, Angaben über ihre wirtschaftlich Berechtigten einzuholen, aufzubewahren, aktuell zu halten und dem Transparenzregister unverzüglich mitzuteilen. Die Angaben umfassen Vor- und Nachname, Geburtsdatum, Wohnort sowie Art und Umfang des wirtschaftlichen Interesses. Wirtschaftlich Berechtigte im Sinne des Gesetzes sind natürliche Personen, die unmittelbar oder mittelbar mehr als 25 Prozent der Kapitalanteile halten, mehr als 25 Prozent der Stimmrechte kontrollieren oder auf vergleichbare Weise eine kontrollierende Stellung innehaben. Sofern sich die zu übermittelnden Angaben unter anderem bereits aus einem öffentlichen Register (wie beispielsweise dem Handelsregister) ergeben, gilt die Mitteilungspflicht jedoch bereits als erfüllt.
International Business Report Weltweiter Mangel an qualifizierten Beschäftigten
Positive Stimmung und wachsender Optimismus bei den Unternehmen Fachkräftemangel als Wachstumsbremse besonders in Deutschland Weltweit sehen rund 35 % der Unternehmen einen Mangel an Fachkräften als ernsthafte Wachstumsbremse an. Bei den deutschen Unternehmen ist die Sorge noch ungleich größer: Hier sehen 54 % der befragten Unternehmen den wachsenden Mangel an geeigneten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wie auch leistungsfähigem Nachwuchs als ernsthafte Bedrohung ihrer unternehmerischen Ambitionen. Im vergangenen Jahr empfanden nur 13 % diesen Mangel als Problem für ihren unternehmerischen Erfolg. Dies ist ein wichtiges Ergebnis des quartalsmäßig erhobenen Grant Thornton International Business Reports, der dazu die Führungskräfte von rund 2.500 mittelständischen Unternehmen in 36 Ländern befragte. „Unternehmerische Weiterentwicklung und profitables Wachstum benötigen qualifizierte Beschäftigte, die solches Wachstum mit Ideen und Ambitionen treiben“, so Joachim Riese, CEO von Warth & Klein Grant Thornton in Deutschland. „Die Unternehmen müssen sich stärker an den Bedürfnissen der Arbeitnehmer orientieren, um auch auf dem Arbeitsmarkt attraktiv und wettbewerbsfähig zu bleiben“. Neben der zunehmenden Berücksichtigung einer ausgewogenen Work-Life-Balance und persönlicher Weiterentwicklung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, spielt dabei auch das Einkommen eine wichtige Rolle. So planen 77 % aller weltweit befragten Unternehmen in diesem Jahr Gehaltserhöhungen für ihre Beschäftigten. In Deutschland sind es sogar 85 % der befragten Unternehmen, die eine Einkommensverbesserung für Ihre Angestellten vorsehen, eine deutliche Steigerung gegenüber dem letzten Jahr mit 53 %. Über der Inflationsrate wollen weltweit nur 20 % das Gehalt Ihrer Beschäftigten erhöhen, in Deutschland sind es immerhin 43 % der Unternehmen. „Die Unternehmen sind gefordert, im sich abzeichnenden demografischen Wandel quantitativ wie qualitativ die richtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu halten und neue zu finden. Politik und Tarifpartner müssen aber ebenfalls die richtigen Rahmenbedingungen am Arbeitsmarkt definieren, um auch zukünftig die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu sichern“, ergänzt Joachim Riese. Wirtschaftsoptimismus weltweit ungebrochen Der aus dieser Studie abgeleitete Optimismus-Index notiert weltweit ein Allzeithoch von 51 % im Durchschnitt, eine leichte Steigerung gegenüber dem letzten Quartal mit 49 %. Die europäischen Unternehmen bewegen sich mit 50 % auf einem nach wie vor hohen Niveau. Besonders optimistisch sind amerikanische Unternehmen mit 81 %. In Europa führen die Niederlande mit 88 %, Deutschland mit 76 % und Schweden mit 71 % den Rang an und bewerten die Wirtschaftsaussichten in den nächsten 12 Monaten besonders positiv.
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